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Grünland

Grünlandpflege

Informationen zur Grünlandbewirtschaftung finden sie hier.

Dauergrünlandumwandlungsbverbot

Nach § 27a Landwirtschafts-und Landeskulturgesetz (LLG) besteht seit 13. Dezember 2011 ein generelles Dauergrünlandumwandlungsverbot.

Die untere Landwirtschaftsbehörde kann im Einzelfall Ausnahme zulassen.

Ausnahme gegen Flächenausgleich (Grünlandtausch)
Sofern keine Belange des Klimaschutzes, Bodenschutzes, Naturschutzes, Gewässer-und Hochwasserschutzes oder der Flurneuordnung entgegenstehen, kann ein Antrag auf Flächenausgleich genehmigt werden. Bei Pachtflächen ist die Einverständniserklärung des Verpächters vorzulegen.
Unabhängig von der Nutzung, in welche das Dauergrünland umgewandelt wird, ist dabei immer ein Ausgleich von 1:1 der Fläche zu erbringen. Grünland, welches als Ausgleich angelegt wurde, gilt sofort als Dauergrünland, ist mindestens fünf Jahre als Dauergrünland zu nutzen und kann danach nur wieder gegen Ausgleich umgewandelt werden.


Wiederaufnahme einer früheren anderweitigen Nutzung
Vertragliche Vereinbarungen, auch privatrechtliche Pachtverträge, welche vor Inkrafttreten des Gesetzes abgeschlossen wurden, gelten nicht als Grünlandumwandlung. Bei Auslaufen von Pachtverträgen kann bei Nachweis einer Ackernutzung zur Zeit der Verpachtung diese bei Rückgabe der Pachtsache wieder aufgenommen werden. Die Wiederaufnahme einer früheren anderweitigen Nutzung ist 3 Monate vor Beginn anzuzeigen.

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